[Update 23.11.2020] Ein Brief – und eindringlicher Appell – des Ismaninger Bürgermeisters an alle IsmaningerInnen

Nachfolgend finden Sie einen Auszug aus dem Brief des Ismaninger Bürgemeisters, der am 20. November 2020 auf ismaning.de veröffentlicht wurde. Bitte lesen Sie diesen Auszug oder auch gerne den ganzen Brief auch wenn Sie ganz woanders wohnen – bis zum Schluss durch. Es liegt an jeder und jedem von uns, ob wir die zweite Welle brechen. #gibcoronakeinechance

Liebe Ismaningerinnen und Ismaninger,

(…)

So können Sie uns unterstützen!
Leider müssen wir täglich feststellen, dass die Situation nach wie vor unterschätzt wird! Oftmals verharmlosen auch infizierte Personen zunächst die Krankheit. Beim folgenden Telefonat zwei Tage später sind die Krankheitsverläufe oftmals derart schwer, dass sogar das Telefonieren große Probleme bereitet.

Nachfragen bei Infizierten und Kontaktpersonen ergeben, dass Eltern ihre Kinder trotz Erkrankung in der Familie oder dem sozialen Umfeld in die Kitas und Schulen bringen, dass Menschen mit Erkrankungen in der Familie weiterhin in die Arbeit gehen. Wir erleben nach wie vor, dass private Feiern stattfinden, Treffen nicht abgesagt werden und das Virus sich so rasend schnell weiterverbreitet. Sie alle gefährden dadurch andere!

Daher unser dringender Appell: Bleiben Sie mit Erkältungssymptomen zu Hause! Lassen Sie auch Ihre Kinder mit Symptomen zu Hause! Das betrifft den kompletten Familienverbund! Rufen Sie Ihren Arzt an und klären Sie die Situation (weitergehende Informationen finden Sie unter www.ismaning.de/coronavirus).

Nur so schützen wir andere, haben noch ausreichend Mitarbeiter*innen für die Betreuung der uns anvertrauten Kinder und kommen hoffentlich bald aus dieser Situation.

Halten wir weiterhin zusammen und respektieren wir die Vorgaben, im eigenen wie im Interesse unserer Nächsten!

Bleiben Sie achtsam und gesund!

Ihr

Dr. Alexander Greulich
Erster Bürgermeister

Quelle: Brief des Ismaninger Bürgemeisters vom 20.11.2020

Weitere Informationen zu den Fallzahlen und Inzidenzwerten in Ismaning finden Sie auf meiner Seite für Ismaning. Dort sind – Stand 21.11.2020; 14:46 Uhr – allerdings etwa 24 neue Fälle noch nicht berücksichtigt. So schreibt die Süddeutsche Zeitung am 20.11.2020 um 14:56 Uhr in ihrem Newsblog zum Coronavirus für den Landkreis München: „Tatsächlich dürfte die Fallzahl aber noch weitaus höher sein, da die Ausbrüche im Ismaninger Bürgerstift sowie in einer Arbeiterunterkunft mit Dutzenden Fällen noch nicht in die Statistik eingerechnet worden sind, dies wird wohl erst am Wochenende geschehen.“ [Update 23.11.2020] Aus einem Beitrag auf sueddeutsche.de vom 21. 11.2020, 9:18 Uhr geht hervor, dass der Ismaninger Bürgermeister den Gemeinderat bereits am Donnerstag 19.11.2020 über den Ausbruch informiert habe und auch das Gesundheitsamt (dies ist eine Behöre des Landkreises) erste Maßnahmen ergriffen habe. Wieso diese Fälle dann erst am Sonntag, also vier Tage später (!), auf der Website Aufgeschlüsselte Fallzahlen im Landkreis München (Coronavirus) des Landkreises München erschienen sind, ist mir ein Rätsel. [/Update]

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MPIC: „Lüftung leicht gemacht – Eine einfache Anlage entfernt 90 Prozent potenziell Corona-haltiger Aerosole aus der Raumluft“

In einer gemeinsamen Pressemeldung des Max-Planck Instituts (MPI) für Chemie und der IGS Mainz-Bretzenheim vom 30. Oktober 2020 wird auf ein einfaches Lüftungssystem zum Selbstbauen hingewiesen:

„Die Luft in Klassenzimmern und anderen Räumen von infektiösen Aerosolen zu befreien, kann künftig deutlich einfacher werden. Forschende des Max-Planck-Instituts für Chemie haben eine Lüftungsanlage konstruiert, die sich mit Materialien aus dem Baumarkt nachbauen lässt. Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium prüft nun den Einsatz auch an anderen Schulen. Die Integrierte Gesamtschule Mainz-Bretzenheim hat die Anlage bereits getestet. In Kürze werden die Mainzer Forscher einen Baubericht für den Nachbau online stellen.“

Hier geht es zur Pressemeldung und hier zum oben erwähnten Baubericht als PDF-Datei

 

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„Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ heute verabschiedet

Bundestag und Bundesrat haben heute das „Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ beschlossen. Es wurde inzwischen bereits vom Bundespräsidenten unterschrieben und im Bundesgesetzblatt verkündet. Den Gesetzestext finden Sie hier im Bundesgesetzblatt 52 vom 18.11.2020 (aber auch in der Bundesratsdrucksache BR 700/20 hier als PDF-Datei und hier als PDF-Datei auf meinem Server). Die Begründung für dieses Gesetz finden Sie in den Bundestagsdrucksachen 19/23944 und 19/24334.

Und nein, es ist kein Ermächtigungsgesetz, mit dem sich der Bundestag selbst entmachten würde! Der Bundestag behält die Kontrolle und kann u.a. „die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ auch wieder aufheben; vgl. § 5 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes in der Fassung der am 18.11.2020 beschlossenen und ab 19.11.2020 gültigen Änderung:

„(1) 1Der Deutsche Bundestag kann eine epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellen, wenn die Voraussetzungen nach Satz 4 vorliegen. 2Der Deutsche Bundestag hebt die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite wieder auf, wenn die Voraussetzungen nach Satz 4 nicht mehr vorliegen. 3Die Feststellung und die Aufhebung sind im Bundesgesetzblatt bekannt zu machen. 4Eine epidemische Lage von nationaler Tragweite liegt vor, wenn eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Gesundheit in der gesamten Bundesrepublik Deutschland besteht, weil

    1. die Weltgesundheitsorganisation eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite ausgerufen hat und die Einschleppung einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit in die Bundesrepublik Deutschland droht oder
    2. eine dynamische Ausbreitung einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit über mehrere Länder in der Bundesrepublik Deutschland droht oder stattfindet.

5Solange eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt ist, unterrichtet die Bundesregierung den Deutschen Bundestag regelmäßig mündlich über die Entwicklung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite.“

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Heute ist mein „Tag Q“

Wer wissen will, was mein Tag Q ist und warum dieser für mich wichtig ist, klickt einfach auf den Link: https://werners.blog/Tag-Q
Und ja, es hat etwas mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und Covid-19 zu tun.

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[Update 17.11.2020] Nach zwei Tagen WAR der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis München wieder unter 200 gesunken

Graphik der 7-Tage-Inzidienz im Landkreis München
Graphik erstellt mit LibreOffice – Ein Klick auf das Bild öffnet es größer in einem neuem Tab

Nachdem der 7-Tage-Inzidenz-Wert für den Landkreis München am 08. und 09. November jeweils knapp über 200 lag, ist er mit Stand heute (10.11.2020) 15 Uhr wieder auf deutlich unter 200 gesunken. Dies ist grundsätzlich erfreulich,  darf aber nicht darüber hinwegtäusen, dass der 7-Tage-Inzidenz-Wert seit drei Wochen über dem kritischen Wert von 50 liegt.

[Update 17.11.2020] Heute wurde die 200 leider wieder überschritten [/Upadate]

Von daher gilt weiterhin: „[Update 17.11.2020] Nach zwei Tagen WAR der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis München wieder unter 200 gesunken“ weiterlesen

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30.10.2020 fragdenstaat.de: „Lagebild des Krisenstabs: Auf diesen Daten basieren die Corona-Entscheidungen“

Wie ich leider erst heute mitbekam, hat fragdenstaat.de bereits am 30. Oktober 2020 den ausführlichen Lagebericht vom 28. Oktober 2020 veröffentlicht. fragdenstaat.de schreibt dazu:

Wir veröffentlichen das aktuelle Corona-Lagebild des Krisenstabs von Innen- und Gesundheitsministerium. Es zeigt kompakt, wie ernst die Lage ist.

Der Artikel von fragdenstaat.de ist auf alle Fälle lesenswert. Das gleiche gilt für den Lagebericht selbst, der hier zu finden ist und dort auch als PDF-Datei heruntergeladen werden kann. Hier noch ein Zitat aus dem Artikel: „30.10.2020 fragdenstaat.de: „Lagebild des Krisenstabs: Auf diesen Daten basieren die Corona-Entscheidungen““ weiterlesen

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Oberverwaltungsgericht bestä­tigt Teil-Lock­down in Sachsen-Anhalt

Der erste Beschluss eines Oberverwaltungsgerichts zum seit dem 02. November 2020 geltenden Teil-Lockdown wurde nun in Sachsen-Anhalt gefällt:

Erster OVG-Beschluss zum „Lockdown 2.0“:
OVG bestä­tigt Teil-Lock­down in Sachsen-Anhalt

Der Teil-Lockdown in Sachsen-Anhalt bleibt nach einem Beschluss des dortigen OVG bestehen. Dem exponentiell wachsenden Infektionsgeschehen mit Kontaktreduzierungen zu begegnen sei ein legitimes Ziel, so die OVG-Richter.“ „Oberverwaltungsgericht bestä­tigt Teil-Lock­down in Sachsen-Anhalt“ weiterlesen

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7-Tage-Inzidenzwert in Potsdam hat sich innerhalb einer Woche fast verdoppelt und weitere Aktualisierungen

Stand heute (04.11.2020) 10 Uhr beträgt der 7-Tage-Inzidenzwert für die Stadt Potsdam 112. Vor einer Woche lag er noch bei 62,1 und hatte damit erstmalig den Grenzwert von 50 Neuinfektonen pro 100.000 EinwohnerInnen in sieben Tagen überschritten. Heute ist der 7-Tage-Inzidenzwert erstmals auf über 100 gestiegen.

Im Landkreis München ist (Stand heute, 14 Uhr) ein weiterer in Zusammenhang mit Covid-19 stehender Todesfall zu beklagen. Insgesamt sind im Landkreis München 97 Personen an oder mit Covid-19 gestorben. Der 7-Tage-Inzidenzwert stieg hier auf 176,367.

Auch in Ismaning gab es in den letzten sieben Tage viele Neuinfektionen. Der dortige 7-Tage-Inzidenzwert stieg auf 167,272.

Gib Corona keine Chance

Es liegt an jeder und jedem von uns, ob die Zahlen weiter steigen und damit die Krankenhäuser und das Gesundheitssystem überlastet werden, die Zahl der Covid-19-Toten steigt oder ob wir es schaffen, auch die zweite Welle zu brechen.

Jeder direkte Kontakt, auf wir verzichten,
nimmt den Corona-Virus eine Möglichkeit sich zu verbreiten.

Je weniger Verbreitungsmöglichkeiten der Corona-Virus hat, um so geringer sind die Infektionszahlen, umso geringer sind die Zahlen derer, die ins Krankenhaus müssen, sind die Zahlen derer, die eine Intensivbehandlung brauchen, sind die Zahlen derer, die an oder mit Covid-19 sterben.

 

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„Die Zahl der intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Fälle hat sich in den vergangenen 2 Wochen von 769 Patienten am 18.10.2020 auf 2.061 Patienten am 01.11.2020 fast verdreifacht.“

Die Überschrift sagt doch schon alles. Oder?
Quelle und weitere Infos:
Situationsbericht des Robert Koch-Instituts vom 1.11.2020 zu COVID-19

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Zahl der intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Fälle hat sich in den letzten zwei Wochen mehr als verdoppelt

oder: „Gib Corona keine Chance!

Schon fast gebetsmühlenartig wird von manchen Leuten, die es eigentlich besser wissen müssten oder zumindest sollten, vorgetragen, dass doch nicht immer nur auf die Zahl der Neuinfektionen geschaut werden müsse. Meist so ein Hinweis der Anfang von einer Verharmlosung der aktuellen Situation oder einem Nichtzurkenntnisnehmenwollen des Ernstes der Lage.

Bitte schön, schauen wir auf eine andere Zahl:

„Die Zahl der intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Fälle hat sich in den vergangenen 2 Wochen von 655 Patienten am 15.10.2020 auf 1.696 Patienten am 29.10.2020 mehr als verdoppelt.“

(Quelle: „Situationsbericht des
Robert Koch-Instituts vom 29.10.2020 zu COVID-19
„)

„mehr als verdoppelt“ ist da noch harmlos ausgedrückt. Von wegen Panikmache. Sie hat sich mehr als verzweienhalbfacht!

Noch andere Zahlen gewünscht?

„Zahl der intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Fälle hat sich in den letzten zwei Wochen mehr als verdoppelt“ weiterlesen

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