Liebe Leute, die Baumärkte sind auch noch kommende Woche offen!

Irgendwie scheinen viele Eltern einen Baumarkt mit einem Abenteuerspielplatz zu verwechseln. Oder wie sonst sind die ganzen Familienausflüge mit Kind und Kegel in die Baumärkte zu erklären?

Was ist daran so schwer zu verstehen, direkte Kontakte so weit wie möglich zu vermeiden? Einkaufen ist ja okay, aber bitte doch nicht gleich mit der ganzen Familie.

Es werden auch ohne zusätzliche Corona Infektionen noch genügend Menschen  sterben. Es werden aktuell 3.888 COVID-19-PatientInnen auf den Intensivstationen in Deutschland behandelt. Bei etwa 23 % davon wird die Behandlung voraussichtlich durch ihren Tod beendet. Klingt makaber, ist es leider auch (Quelle:  RKI-Situationsbericht von heute). Das sind bereits weitere 890 Menschen, die Weihnachten nicht mehr erleben werden. Und da jetzt schon klar ist, dass der steile Anstieg der Infektionszahlen, der vor zehn Tagen begann, leider dazu führt, dass mehr COVID-19-PatientInnen in Krankenhäusern behandelt werden müssen, ist leider auch zu erwarten,  dass mit einer gewissen Zeitverzögerung auch die Anzahl der Menschen, die an oder mit COVID-19 sterben, noch deutlich ansteigen wird.

Jeder Mensch, der durch einen vermeidbaren Kontakt infiziert wird, ist einer zuviel und jeder Mensch, der aufgrund einer solchen Infektion durch einen vermeidbaren Kontakt stirbt, ist einer zuviel!

#GibCoronaKeineChance

Kurzlink zu dieser Seite: https://cv.wh61.de/NoQmt

Bayern: Bericht aus der Kabinettssitzung vom 26. November 2020

Die folgenden beiden Punkte wurden auf der heutigen Sitzung des Bayerischen Kabinett beschlossen (die Links führen direkt zum entsprechenden Punkt auf der Website bayern.de):

  1. Corona-Pandemie / Verlängern der aktuell geltenden Maßnahmen bis 20. Dezember / Vertiefen durch zusätzliche Maßnahmen und Einschränkungen / Hotspot-Strategie bei 7-Tage-Inzidenzen über 200, über 300 und unter 50 / Helfen durch umfangreiche Wirtschaftshilfen
  2. Bayern gibt grünes Licht für Lockdown-Wirtschaftshilfe / Antragstellung ab jetzt möglich / Bayerische Oktoberhilfe für Regionen mit früherem Lockdown präzisiert
Kurzlink zu dieser Seite: https://cv.wh61.de/8iaGp

25.11.2020: „Wir brauchen noch einmal eine Kraftanstrengung“ – Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Pandemie

Kurzlink zu dieser Seite: https://cv.wh61.de/2Fk26

tagesspiegel.de: „Sieben Ratschläge, wie man in Coronazeiten möglichst sicher Weihnachten feiern kann.“

Wenn schon Singen, dann im Freien: Sieben Ratschläge, wie man in Coronazeiten möglichst sicher Weihnachten feiern kann.

Die Frage, wie man in diesem Jahr sicher und trotzdem einigermaßen normal Weihnachten feiern kann, ist leicht zu beantworten: Gar nicht. Das Corona-Virus wird in einem Monat nicht verschwunden sein. Eine Impfung wird bis dahin noch nicht oder kaum zur Anwendung kommen.

Es ist aber möglich, die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Virus an den Feiertagen froh und munter in der Familie und unter Freunden verbreitet, deutlich zu senken, ohne gleich auf alles verzichten zu müssen. Die folgenden Empfehlungen sind zusammengetragen von Infektionsschutzbehörden verschiedener Staaten.“

Für die sieben Ratschläge weiterlesen auf tagesspiegel.de und die Ratschläge bitte auch beachten

„Sonst findet Weihnachten
nächstes Jahr wirklich ohne Großeltern statt.“

wie der Tagesspiegel in seinem täglichen Newsletter „Checkpoint“ am 25.11.2020 etwas makaber anmerkte.

Kurzlink zu dieser Seite: https://cv.wh61.de/sieben

br.de: „Zweite Corona-Welle: Intensivpersonal schlägt Alarm“

Aus dem Beitrag des br.de vom 24.11.2020, 07:38 Uhr:

„Rund 3.700 Covid-Patienten liegen aktuell auf deutschen Intensivstationen, weit mehr als während der ersten Corona-Welle. Noch soll es genug Intensivbetten geben. Mediziner und Pflegekräfte warnen aber davor, sich auf die gemeldete Zahl zu verlassen.“

Noch zwei Zitate aus diesem lesenswerten Beitrag: „br.de: „Zweite Corona-Welle: Intensivpersonal schlägt Alarm““ weiterlesen

Kurzlink zu dieser Seite: https://cv.wh61.de/sMmEo

[Update 23.11.2020] Ein Brief – und eindringlicher Appell – des Ismaninger Bürgermeisters an alle IsmaningerInnen

Nachfolgend finden Sie einen Auszug aus dem Brief des Ismaninger Bürgemeisters, der am 20. November 2020 auf ismaning.de veröffentlicht wurde. Bitte lesen Sie diesen Auszug oder auch gerne den ganzen Brief auch wenn Sie ganz woanders wohnen – bis zum Schluss durch. Es liegt an jeder und jedem von uns, ob wir die zweite Welle brechen. #gibcoronakeinechance

Liebe Ismaningerinnen und Ismaninger,

(…)

So können Sie uns unterstützen!
Leider müssen wir täglich feststellen, dass die Situation nach wie vor unterschätzt wird! Oftmals verharmlosen auch infizierte Personen zunächst die Krankheit. Beim folgenden Telefonat zwei Tage später sind die Krankheitsverläufe oftmals derart schwer, dass sogar das Telefonieren große Probleme bereitet.

Nachfragen bei Infizierten und Kontaktpersonen ergeben, dass Eltern ihre Kinder trotz Erkrankung in der Familie oder dem sozialen Umfeld in die Kitas und Schulen bringen, dass Menschen mit Erkrankungen in der Familie weiterhin in die Arbeit gehen. Wir erleben nach wie vor, dass private Feiern stattfinden, Treffen nicht abgesagt werden und das Virus sich so rasend schnell weiterverbreitet. Sie alle gefährden dadurch andere!

Daher unser dringender Appell: Bleiben Sie mit Erkältungssymptomen zu Hause! Lassen Sie auch Ihre Kinder mit Symptomen zu Hause! Das betrifft den kompletten Familienverbund! Rufen Sie Ihren Arzt an und klären Sie die Situation (weitergehende Informationen finden Sie unter www.ismaning.de/coronavirus).

Nur so schützen wir andere, haben noch ausreichend Mitarbeiter*innen für die Betreuung der uns anvertrauten Kinder und kommen hoffentlich bald aus dieser Situation.

Halten wir weiterhin zusammen und respektieren wir die Vorgaben, im eigenen wie im Interesse unserer Nächsten!

Bleiben Sie achtsam und gesund!

Ihr

Dr. Alexander Greulich
Erster Bürgermeister

Quelle: Brief des Ismaninger Bürgemeisters vom 20.11.2020

Weitere Informationen zu den Fallzahlen und Inzidenzwerten in Ismaning finden Sie auf meiner Seite für Ismaning. Dort sind – Stand 21.11.2020; 14:46 Uhr – allerdings etwa 24 neue Fälle noch nicht berücksichtigt. So schreibt die Süddeutsche Zeitung am 20.11.2020 um 14:56 Uhr in ihrem Newsblog zum Coronavirus für den Landkreis München: „Tatsächlich dürfte die Fallzahl aber noch weitaus höher sein, da die Ausbrüche im Ismaninger Bürgerstift sowie in einer Arbeiterunterkunft mit Dutzenden Fällen noch nicht in die Statistik eingerechnet worden sind, dies wird wohl erst am Wochenende geschehen.“ [Update 23.11.2020] Aus einem Beitrag auf sueddeutsche.de vom 21. 11.2020, 9:18 Uhr geht hervor, dass der Ismaninger Bürgermeister den Gemeinderat bereits am Donnerstag 19.11.2020 über den Ausbruch informiert habe und auch das Gesundheitsamt (dies ist eine Behöre des Landkreises) erste Maßnahmen ergriffen habe. Wieso diese Fälle dann erst am Sonntag, also vier Tage später (!), auf der Website Aufgeschlüsselte Fallzahlen im Landkreis München (Coronavirus) des Landkreises München erschienen sind, ist mir ein Rätsel. [/Update]

Kurzlink zu dieser Seite: https://cv.wh61.de/JuS76

MPIC: „Lüftung leicht gemacht – Eine einfache Anlage entfernt 90 Prozent potenziell Corona-haltiger Aerosole aus der Raumluft“

In einer gemeinsamen Pressemeldung des Max-Planck Instituts (MPI) für Chemie und der IGS Mainz-Bretzenheim vom 30. Oktober 2020 wird auf ein einfaches Lüftungssystem zum Selbstbauen hingewiesen:

„Die Luft in Klassenzimmern und anderen Räumen von infektiösen Aerosolen zu befreien, kann künftig deutlich einfacher werden. Forschende des Max-Planck-Instituts für Chemie haben eine Lüftungsanlage konstruiert, die sich mit Materialien aus dem Baumarkt nachbauen lässt. Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium prüft nun den Einsatz auch an anderen Schulen. Die Integrierte Gesamtschule Mainz-Bretzenheim hat die Anlage bereits getestet. In Kürze werden die Mainzer Forscher einen Baubericht für den Nachbau online stellen.“

Hier geht es zur Pressemeldung und hier zum oben erwähnten Baubericht als PDF-Datei

 

Kurzlink zu dieser Seite: https://cv.wh61.de/Ix3tF

„Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ heute verabschiedet

Bundestag und Bundesrat haben heute das „Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ beschlossen. Es wurde inzwischen bereits vom Bundespräsidenten unterschrieben und im Bundesgesetzblatt verkündet. Den Gesetzestext finden Sie hier im Bundesgesetzblatt 52 vom 18.11.2020 (aber auch in der Bundesratsdrucksache BR 700/20 hier als PDF-Datei und hier als PDF-Datei auf meinem Server). Die Begründung für dieses Gesetz finden Sie in den Bundestagsdrucksachen 19/23944 und 19/24334.

Und nein, es ist kein Ermächtigungsgesetz, mit dem sich der Bundestag selbst entmachten würde! Der Bundestag behält die Kontrolle und kann u.a. „die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ auch wieder aufheben; vgl. § 5 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes in der Fassung der am 18.11.2020 beschlossenen und ab 19.11.2020 gültigen Änderung:

„(1) 1Der Deutsche Bundestag kann eine epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellen, wenn die Voraussetzungen nach Satz 4 vorliegen. 2Der Deutsche Bundestag hebt die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite wieder auf, wenn die Voraussetzungen nach Satz 4 nicht mehr vorliegen. 3Die Feststellung und die Aufhebung sind im Bundesgesetzblatt bekannt zu machen. 4Eine epidemische Lage von nationaler Tragweite liegt vor, wenn eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Gesundheit in der gesamten Bundesrepublik Deutschland besteht, weil

    1. die Weltgesundheitsorganisation eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite ausgerufen hat und die Einschleppung einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit in die Bundesrepublik Deutschland droht oder
    2. eine dynamische Ausbreitung einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit über mehrere Länder in der Bundesrepublik Deutschland droht oder stattfindet.

5Solange eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt ist, unterrichtet die Bundesregierung den Deutschen Bundestag regelmäßig mündlich über die Entwicklung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite.“

Kurzlink zu dieser Seite: https://cv.wh61.de/jFpF3

Heute ist mein „Tag Q“

Wer wissen will, was mein Tag Q ist und warum dieser für mich wichtig ist, klickt einfach auf den Link: https://werners.blog/Tag-Q
Und ja, es hat etwas mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und Covid-19 zu tun.

Kurzlink zu dieser Seite: https://cv.wh61.de/S56oS

[Update 17.11.2020] Nach zwei Tagen WAR der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis München wieder unter 200 gesunken

Graphik der 7-Tage-Inzidienz im Landkreis München
Graphik erstellt mit LibreOffice – Ein Klick auf das Bild öffnet es größer in einem neuem Tab

Nachdem der 7-Tage-Inzidenz-Wert für den Landkreis München am 08. und 09. November jeweils knapp über 200 lag, ist er mit Stand heute (10.11.2020) 15 Uhr wieder auf deutlich unter 200 gesunken. Dies ist grundsätzlich erfreulich,  darf aber nicht darüber hinwegtäusen, dass der 7-Tage-Inzidenz-Wert seit drei Wochen über dem kritischen Wert von 50 liegt.

[Update 17.11.2020] Heute wurde die 200 leider wieder überschritten [/Upadate]

Von daher gilt weiterhin: „[Update 17.11.2020] Nach zwei Tagen WAR der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis München wieder unter 200 gesunken“ weiterlesen

Kurzlink zu dieser Seite: https://cv.wh61.de/eaWrC