11. Bayerische Infektionsschutzverordnung an Beschlüsse von Bund und Ländern angepasst

[Update 25.02.2021] Am 24.02.2021 wurde erneut eine „Verordnung zur Änderung der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ veröffentlicht. Weitere Infos zu den zusätzlichen Öffnungen finden Sie hier [/Update]

Mit der am Freitag, 12. Februar 2021 veröffentlichten „Verordnung zur Änderung der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ (11. BayIfSMV) wurde zum Einen die 11. BayIfSMV an die am 10. Februar 2021 erfolgten Beschlüsse von Bund und Ländern angepasst (inkl. der Öffnung von Frisörsalons ab 01. März 2021).

Zum Anderen wurde die nächtliche Ausgangssperre in Bayern um eine Stunde verkürzt (auf 22 Uhr bis 05 Uhr) und auf die Landkreise und kreisfreie Städte beschränkt, deren 7-Tage-Inzidenz „auch nur an einem Tag innerhalb der letzten sieben Tage den Wert von 100 überschritten hat“.

Zum 22. Februar treten dann weitere Änderungen im Bereich der Schulen (vgl. § 18 der 11. BayIfSMV), in den Kindertagesstätten (vgl. § 19 der 11. BayIfSMV) sowie bei der beruflichen Aus- und Fortbildung, der außerschulischen Bildung, den Musikschulen und den Fahrschulen (vgl. § 20 der 11. BayIfSMV) in Kraft.

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Ein Jahr SARS-CoV-2 im Landkreis München: 200 Coronatote und 10.607 bestätigte Infektionsfälle

Heute vor einem Jahr, am 04. Februar 2020 wurde im Landkreis München der erste bestätigte Infektionsfall gemeldet. Stand heute (04. Februar 2021) 10 Uhr sind es 10.607 bestätigte Infektionsfälle und 200 Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind.

3,03 % der EinwohnerInnen des Landkreises München sind somit innerhalb eines Jahres mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert worden, durchschnittlich knapp 29 pro Tag.

Grafik mit dem Verlauf der 7-Tage-Inzidenz und der Todesfälle vom 20. August 2020 bis 04. Februar 2021 im Landkreis München
Graphik erstellt mit LibreOffice – Ein Klick auf die Tabelle öffnet sie größer in einem neuem Tab. Zur drastischen Steigerung am 04.02.2021 siehe den Hinweis des Gesundheitsamts in der Tabelle der Fallzahlen im Landkreis München

Am 26. März 2020 – gestern vor 45 Wochen – wurde im Landkreis München der erste COVID-19-bedingte Todesfall gemeldet. Seitdem sind in jeder Woche im Durchschnitt mehr als 4 Menschen an oder mit COVID-19 gestorben. Tatsächlich sind mehr die Hälfte der Todesfälle (nämlich 104) seit dem 01. November 2020 – also in den letzten 96 Tagen – aufgetreten, mehr als eine Tote oder ein Toter pro Tag.

In Ismaning gab es Stand heute (04. Februar 2021), 10 Uhr 497 bestätigte Infektionsfälle. Das sind etwa 2,87 % der EinwohnerInnen.

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Inzidenzwerte sinken, Todeszahlen steigen – ab heute keine Schonfrist für FFP2-Maskenfrist mehr in Bayern – Nach Bund-Länder-Einigung kaum Verschärfung der Regelungen in Bayern

Seit heute ist die Schonfrist in Bezug auf ein Bußgeld bei Verstoß gegen die FFP2-Maskenpflicht vorbei. Wer seit heute morgen in Bayern beim Einkaufen, im öffentlichen Nahverkehr oder beim Gottesdienst keine FFP2-Maske trägt muss nun mit einem Bußgeld rechnen. Seit der Einführung der [Werbelink:] FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen (vgl. § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 der 11. BayIfSMV) und im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) (vgl. § 8 Abs. 2 der 11. BayIfSMV) mit Wirkung vom 18. Januar 2021 und der [Werbelink:] FFP2-Maskenpflicht beim Gottesdienst mit Wirkung vom 21. Janaur 2021 galt bis gestern eine Kulanzfrist: Wer statt mit der geforderten FFP2-Maske nur eine Alltagsmaske trug, musste bis zum 24. Januar 2021 nicht mit einem Bußgeld rechnen. „Inzidenzwerte sinken, Todeszahlen steigen – ab heute keine Schonfrist für FFP2-Maskenfrist mehr in Bayern – Nach Bund-Länder-Einigung kaum Verschärfung der Regelungen in Bayern“ weiterlesen

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Ab 18. Januar dürfen keine Weihnachtsbäume mehr verkauft werden – Dafür FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr [Korrektur 16.01.2020]

Ja, so traurig es ist, ab Montag, 18. Januar 2021 dürfen in Bayern keine Weihnachtsbäume mehr vom Einzelhandel verkauft werden. Mit der heute veröffentlichen Verordnung zur Änderung der „Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung(11. BayIfSMV) wurde auch die Erlaubnis zum Verkauf aus der 11. BayIfSMV gestrichen. Okay, das tut niemanden weh.

Es gab aber auch wichtige Änderungen. So wurde die bereits angekündigte [Werbelink:] FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen (vgl. § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 der 11. BayIfSMV) und im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) (vgl. § 8 Abs. 2 der 11. BayIfSMV) nun in der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verankert. „Ab 18. Januar dürfen keine Weihnachtsbäume mehr verkauft werden – Dafür FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr [Korrektur 16.01.2020]“ weiterlesen

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Quasi-Lockdown wird erneut verlängert und minimal verschärft, ab 11. Januar Click&Collect im Einzelhandel erlaubt

Nachdem gestern die RegierungschefInnen von Bund und Ländern beschlossen haben, die Einschränkungen zur Bekämpfung des Corona-Virus bis zu 31. Januar zu verlängern hat heute auch das Bayerische Kabinett („Ministerrat“) getagt und entsprechende Beschlüsse gefasst. Ein Blick auf die Inzidenzwerte und die Belegung der Intensivbetten mit CoronapatientInnen zeigt leider das diese Maßnahmen mehr als notwendig sind. „Quasi-Lockdown wird erneut verlängert und minimal verschärft, ab 11. Januar Click&Collect im Einzelhandel erlaubt“ weiterlesen

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[Update 13.01.2021] „Test nicht mehr gültig“ – Vier Tage nach dem COVID-19-Test ist das Testergebnis immer noch nicht in der Corona-Warn-App verfügbar.

[Ursprünglicher Beitrag vom 25.12.2020, ein Update am 13.01.2021 s.u.]

Am Montag, 21. Dezember 2020 habe ich mich im Corona-Test-Zentrum des Landkreis München testen lassen. Ich hatte mich bereits vorher online registriert. Die Warteschlange war relativ lang, aber aufgrund der Abstände hielt sich die Wartezeit doch in Grenzen. Es gibt sicher angenehmere Dinge als einen tiefen Rachenabstrich, aber auch wesentlich unangenehmeres. Alles in allem war das ganze Prozedere unkompliziert und unaufregend und ich war um 09:45 Uhr fertig.

Am Dienstag, 22. Dezember um 05:43 Uhr erhielt ich eine E-Mail mit dem QR-Code zur Registrierung des Tests in der Corona-Warn-App. Knapp zwei Stunden später erhielt ich dann auch das Testergebnis: Negativ. Soweit so gut! Aber nun zur Corona-Warn-App: „[Update 13.01.2021] „Test nicht mehr gültig“ – Vier Tage nach dem COVID-19-Test ist das Testergebnis immer noch nicht in der Corona-Warn-App verfügbar.“ weiterlesen

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Quasi-Lockdown bis 10. Januar 2021 beschlossen – Musste es so kommen?

Es kam wie es kommen musste.

Ab Mittwoch, 16. Dezember 2020 gilt ein Quasi-Lockdown (s.u.).
Musste es wirklich so kommen? Nein, es hätte nicht so kommen müssen. Wenn sich nicht nur die Mehrheit sondern die überwiegende Mehrheit oder noch besser: (fast) alle an die Bitte gehalten hätten, auf vermeidbare direkte Kontakte zu verzichten, hätte es nicht so kommen müssen. Leider haben viele Menschen diese Bitte nicht befolgt. Steigende Infektionszahlen sind die Folge. Der sogenannte Lockdown-Light“ hat nicht gereicht. Das Argument, dass die Regeln mit den Ausnahmen zu kompliziert seien, zieht nicht. Die Kernaussage war und ist: „Quasi-Lockdown bis 10. Januar 2021 beschlossen – Musste es so kommen?“ weiterlesen

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de.reuters.com: DIW-Präsident Fratzscher für harten Lockdown – „Bessere Option“

“Ein vorübergehender harter Lockdown ist wohl unausweichlich und wäre die bessere Option sowohl für die Gesundheit der Menschen als auch für die Wirtschaft, denn beides geht Hand in Hand”, sagte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) am Donnerstag bei einer Video-Pressekonferenz. “Andernfalls drohen wir in eine Dauerschleife der bisherigen vermeintlich milderen Einschränkungen zu kommen, die der Wirtschaft noch stärker schaden.”

weiterlesen auf: de.reuters.com

 

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Verschärfung der Maßnahmen ab Weihnachten? Leopoldina: „In den letzten 7 Tagen starben mehr Menschen mit dem Coronavirus als 2019 im Straßenverkehr.“

Nicht nur verschiedene PolitikerInnen fordern inzwischen ab Weihnachten schärfere Maßnahmen einzuführen. Auch die Leopoldina, eine wissenchaftliche Gesellschaft mit Sitz in Halle an der Saale (vgl. (Wikipedia-Beitrag), fordert deutlich strengere Maßnahmen. So schreibt BR24 – das Nachrichtenmagazin des Bayerischen Rundundfunks am 08.12.2020, 10:30 Uhr in seinem Bericht:

Leopoldina fordert ‚harten Lockdown‘ ab Weihnachten

Die Nationale Akademie der Wissenschaften ‚Leopoldina‘ fordert eine deutliche Verschärfung der Corona-Maßnahmen. Ab dem 24. Dezember 2020 bis mindestens zum 10. Januar 2021 sollte demnach in ganz Deutschland ein harter Lockdown gelten.

„Verschärfung der Maßnahmen ab Weihnachten? Leopoldina: „In den letzten 7 Tagen starben mehr Menschen mit dem Coronavirus als 2019 im Straßenverkehr.““ weiterlesen

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„Die aktuell bereits geltenden Maßnahmen reichen nicht aus, um das Pandemiegeschehen in Bayern nachhaltig zu begrenzen.“

[Update 15.12.2020] Inzwischen wurde die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV)“ erlassen. [/Update]

Zitat aus dem „Bericht aus der [Bayerischen] Kabinettssitzung“ vom 06.12.2020:

„Die aktuell bereits geltenden Maßnahmen reichen nicht aus, um das Pandemiegeschehen in Bayern nachhaltig zu begrenzen. Deshalb beschließt die Staatsregierung für Bayern mit Wirkung ab 9. Dezember 2020 weitere Maßnahmen.
Die Staatsregierung ruft die gesamte Bevölkerung zur disziplinierten Mithilfe auf und bittet darum, alle unnötigen Kontakte zu vermeiden sowie die Abstands- und Hygieneregeln weiter konsequent zu befolgen.“

„„Die aktuell bereits geltenden Maßnahmen reichen nicht aus, um das Pandemiegeschehen in Bayern nachhaltig zu begrenzen.““ weiterlesen

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