Impftermin dank Zweitwohnsitz in Potsdam

Heute morgen las ich – wie des öfteren – den Newsletter „Potsdam heute“ der Potsdamer Neuen Nachrichten (PNN). Dort stand u.a.

Dass die Nachfrage nach Impfterminen offenbar nicht mehr ganz so stark ist, zeigt sich auch beim Blick auf den Impfterminradar, laut dem schon seit mehreren Tagen in den meisten märkischen Impfzentren – auch in Potsdam – freie Termine verfügbar sind.

Nun, mein Hauptwohnsitz ist bekannterweise ja in Bayern im Landkreis München. Auf der Warteliste des dort zuständigen Impfzentrums bin ich bereits seit dem 09. März registriert gewesen. Mit gerade noch 59 Jahren gehöre ich allerdings nur zur Prio-Gruppe 4. Bei dem Hausarzt meiner Frau – ebenfalls im Landkreis München – war ich seit dem 21. Mai 2021 auf der Warteliste. Aber trotz meiner Bereitschaft mich auch mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen zu lassen, hatte ich bislang auch dort noch keinen Termin.

Foto von dem Hinweisschild des Impfzentrums in Potsdam - Aufschrift: Imfzentrum - www.brandenburg-impft.de
Hinweis auf das Impfzentrum Potsdam

Wie der Zufall so will, bin ich aber gestern nach Potsdam gefahren. Wie lief es nun heute ab: Nach einem Klick auf den Link im obigen Zitat und ein paar weiteren Klicks und der Eintragung meiner Daten hatte ich – trotz Hauptwohnsitz in Bayern – bereits für heute, 12:20 einen Termin im Potsdamer Impfzentrum erhalten – und selbstverständlich auch wahrgenommen. Im Potsdamer Impfzentrum verlief alles professionell und sehr freundlich. Auch der Termin für die Zweitimpfung steht schon fest. Das nenne ich mal eine flotte Impfterminvereinbarung.

Gestern hat der Bayerische Gesundheitsminiter eine Pressemitteilung mit dem Titel „Holetschek wirbt verstärkt für Corona-Impfungen – Bayerns Gesundheitsminister: Neue Info-Kampagne soll Unentschlossene von einer Impfung überzeugen“ veröffentlicht. Meine Antwort hierauf: „Vielleicht erst einmal die impfen, die sich impfen lassen wollen und schon registriert haben!“

Leider hat ja nicht jedeR die Möglichkeit, einfach in ein anderes Bundesland zu fahren, um dort Impftermine zu erhalten. Ich hatte in doppelter Hinsicht Glück: Nicht nur, dass ich diese Woche in Potsdam bin, auch erscheint in den Brandenburger Schulferien der Newsletter der PNN nur einmal wöchentlich. Es hat daher für mich alles gepasst. Und ja, ich habe mich sowohl aus der Warteliste des Impfzentrums des Landkreis München und auch von der Warteliste des Hausarztes streichen lassen. Hoffentlich wird das vom Bayerischen Gesundheitsministerium nicht als Impfmüdigkeit interepretiert.

 

 

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[Update 22.05.2021] Shiatsu-Behandlungen in Bayern seit 10. Mai 2021 bei einer Inzidenz unter 100 wieder möglich

[Updates bis 22.05.2021] Mittlere Tabelle nun mit Stand vom 15.05.2021, untere Tabelle mit Stand 22.05.2021 eingefügt, Text redaktionell überarbeitet, Text an Stand vom 19.05.2021 angepasst. [/Update]

Am späten Abend des 05. Mai 2021 wurde erneut eine  Änderungsverordnung der „Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ veröffentlicht.

Die darin für Shiatsu-PraktikerInnen wichtige Regelungen zu den körpernahen Dienstleistungen treten am Montag, 10. Mai 2021 in Kraft; d.h. aber leider  nicht, dass bereits am Montag überall in Bayern mit Shiatsu-Behandlungen gestartet werden kann, sondern nur dort wo die „Notbremse“ nicht mehr gilt (s.u.).

Mit Wirkung vom 10. Mai 2021 ist explizit in § 12 Abs. 2 der 12. BayIfSMV
geregelt: „[Update 22.05.2021] Shiatsu-Behandlungen in Bayern seit 10. Mai 2021 bei einer Inzidenz unter 100 wieder möglich“ weiterlesen

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Trotz fehlender Schnittstellen: „Kontaktpersonen-Nachverfolgung künftig mit SORMAS“ – Händische Datenübertragung

Pressemitteilung des Landkreis München vom 29.04.2021:

„Kontaktpersonen-Nachverfolgung künftig mit SORMAS“

„Landkreis muss ab Freitag auf die Erfassungs- und Meldesoftware SORMAS umstellen – funktionierende Schnittstellen fehlen weiterhin“

So funktioniert Digitalisierung in Bayern – nicht! Es ist kaum zu glauben, was der Landkreis München heute (am 29. April 2021) per Pressemitteilung verkündet hat. Eine funktionierende digitale Lösung wird am 30. April 2021 abgeschaltet um auf die bundesweit einheitliche Erfassungs- und Meldesoftware SORMAS umzustellen. Grundsätzlich wäre gegen eine solche Umstellung nichts einzuwenden, wenn denn die erforderlichen Schnittstellen zur Meldesoftware der Labore (DEMIS) sowie zu SurvNet, dem Programm für die Erfassung, Auswertung und Weitermeldung an übergeordnete Stellen, zur Verfügung stünden. Stehen sie „bis dato“ aber nicht, wie der Landkreis in der Pressemitteilung schreibt.

Auch die letzten beiden Absätze der Pressemitteilung sind wenig erbaulich: „Trotz fehlender Schnittstellen: „Kontaktpersonen-Nachverfolgung künftig mit SORMAS“ – Händische Datenübertragung“ weiterlesen

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[Update 05.06.2021] 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erneut an bundesweite Regelungen zur „Notbremse“ angepasst

[Update 05.06.2021] „Dreizehnte  Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ (13. BayIfSMV) seit 07. Juni 2021 in Kraft [/Update] „[Update 05.06.2021] 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erneut an bundesweite Regelungen zur „Notbremse“ angepasst“ weiterlesen

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[Update 05.06.2021] Bayern weicht erneut von Bundesregelung ab – u.a. kein Einzelsport zwischen 22 Uhr und Mitternacht bei Inzidenz ab 100 – [Nachtrag 24.04.2021]

[Update 05.06.2021] „Dreizehnte  Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ (13. BayIfSMV) seit 07. Juni 2021 in Kraft [/Update]

Am 22. April 2021 wurde erneut eine „Verordnung zur Änderung
der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ (12. BayIfSMV) verkündet. Mit dieser wird (12. BayIfSMV) an die bundeseinheitlichen Regelungen zur „Notbremse“ angepasst.  Dabei behält Bayern erneut einige striktere Regelungen bei. So schreibt das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in seiner Pressemitteilung vom 23.04.2021:

„Bayern hält auch jetzt an einigen schärferen Regeln fest.“

und „[Update 05.06.2021] Bayern weicht erneut von Bundesregelung ab – u.a. kein Einzelsport zwischen 22 Uhr und Mitternacht bei Inzidenz ab 100 – [Nachtrag 24.04.2021]“ weiterlesen

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Gesetz zu den bundeseinheitlichen Regelungen der „Notbremse“ tritt am 23. April 2021 in Kraft

Das „Vierte Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ ist am 22. April 2021 im Bundesgesetzblatt Teil I, Nr. 18 auf Seite 802 ff (der Server www.bgbl.de ist bezüglich der Anzeige der aktuellen Ausgebe des Bundesgesetzblattes derzeit – 22.04.2021, 21:00 Uhr  – etwas überlastet) veröffentlicht (verkündet) worden und tritt am Freitag, 23. April 2021 in Kraft. In den Landkreisen, in denen laut https://www.rki.de/inzidenzen der Inzidenzwert 100 seit dem 20. April 2021 überschritten wurde, gelten die Maßnahmen der Notbremse ab Samstag, 24. April 2021. „Gesetz zu den bundeseinheitlichen Regelungen der „Notbremse“ tritt am 23. April 2021 in Kraft“ weiterlesen

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[Update 22.04.2021] Bundestag hat Gesetz mit bundeseinheitlichen Regelungen zur „Notbremse“ beschlossen – Gesetz tritt am 23.04.2021 in Kraft

Nach einer über einstündigen Debatte hat der Deutsche Bundestag am 21. April 2021 das „Vierte Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ (ursprünglicher Entwurf: Bundestagsdrucksache 19/28444) mit den darin enthaltenen bundeseinheitlichen Regelungen zur „Notbremse“ in der Fassung der Beschlussempfehlung des Gesunheitsausschusses vom 20. April 2021 (Bundestagsdrucksache 19/8692) in zweiter und dritter Lesung beschlossen. [Update 22.04.2021] Inzwischen wurde das Gesetz verkündet und tritt am 23. April 2021 in Kraft (s.u.) [/Update] „[Update 22.04.2021] Bundestag hat Gesetz mit bundeseinheitlichen Regelungen zur „Notbremse“ beschlossen – Gesetz tritt am 23.04.2021 in Kraft“ weiterlesen

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[Update 22.04.2021] Gesundheitsausschuss beschließt wesentliche Änderungen an den bundeseinheitlichen Regelungen zur „Notbremse“

In seiner Sitzung am 20. April 2021 hat der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages wesentliche Änderungen an den bundeseinheitlichen Regelungen zur „Notbremse“ beschlossen. Die Beschlussempfehlung findet sich in der Bundestagsdrucksache 19/8692. Die Änderungen sind zu umfangreich als das ich sie hier im Einzelnen aufführen könnte. Sie finden diese Änderungen in einer Lesefassung mit markierten Änderungen

[Update 21.04.2021] Bundestag beschließt das „Vierte Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ mit den darin enthaltenen bundeseinheitlichen Regelungen zur „Notbremse“ [/Update]
[Update 22.04.2021] Inzwischen wurde das Gesetz verkündet und tritt am 23. April 2021 in Kraft (s. hier) [/Update]
„[Update 22.04.2021] Gesundheitsausschuss beschließt wesentliche Änderungen an den bundeseinheitlichen Regelungen zur „Notbremse““ weiterlesen

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[Update 22.04.2021] Gesetzentwurf zur bundeseinheitlichen „Notbremse“ veröffentlicht – Erste Beratung im Bundestag erfolgt

[Update 21.04.2021] Bundestag beschließt das „Vierte Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ mit den darin enthaltenen bundeseinheitlichen Regelungen zur „Notbremse“ [/Update]
[Update 20.04.2021] Gesundheitsausschuss beschließt wesentliche Änderungen an den bundeseinheitlichen Regelungen zur „Notbremse“ [/Update]
[Update 22.04.2021] Inzwischen wurde das Gesetz verkündet und tritt am 23. April 2021 in Kraft (s. hier) [/Update]

Am 14. April 2021 wurde der Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen zur Umsetzung der bundesweit einheitlichen „Notbremse“ als Bundestagsdrucksache 19/28444 (PDF-Datei) veröffentlicht. Die erste Beratung im Bundestag fand am Freitag, 16. April 2021 ab 09:00 Uhr statt (unter dem Link findet sich auch ein Video dieses Teils der Bundestagssitzung). „[Update 22.04.2021] Gesetzentwurf zur bundeseinheitlichen „Notbremse“ veröffentlicht – Erste Beratung im Bundestag erfolgt“ weiterlesen

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Bayerns Innenminister Herrmann: „Die Zahlen zu den Sterbefällen der vergangenen Monate sind eindeutig und lassen keinen Zweifel an der Gefährlichkeit des Corona-Virus“

Pressemitteilung, München, 29.03.2021:

Corona-Sterbefälle in Bayern – Innenminister Joachim Herrmann: Zahlen lassen keinen Zweifel an Gefährlichkeit des Corona-Virus – Deutlich erhöhte Zunahme der Sterblichkeit – Über 80-Jährige besonders stark betroffen – Impfungen geben Hoffnung

„Die Zahlen zu den Sterbefällen der vergangenen Monate sind eindeutig und lassen keinen Zweifel an der Gefährlichkeit des Corona-Virus“, sagte Innenminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung der Sonderauswertung zu den Corona-Sterbefallzahlen in Bayern gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesamtes für Statistik, Dr. Thomas Gößl. „Insbesondere auf regionaler Ebene während der ersten Welle im Frühjahr sowie zu Beginn der zweiten Welle, stellen wir für 2020 eine deutlich erhöhte Sterblichkeit fest“, so der Minister. Nach der Statistik lag die Zahl der Sterbefälle im November 2020 knapp zwölf Prozent, im Dezember 2020 sogar gut 35 Prozent über dem Durchschnittswert der Jahre 2016 bis 2019. „In Zeiten der Corona-Pandemie wird deutlich, dass statistisch gesicherte Daten eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Politik sind. Und sie sind hoffentlich auch ein Mittel gegen Ignoranz und Fake News“, so der Minister.

Quelle des Zitats und vollständige Pressemitteilung: https://www.stmi.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2021/78b/index.php

 

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